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 Vorstand  Tafel in Zahlen

Über uns

In einer Zeit, in der eigentlich noch keiner an Hartz, Bedarfsgemeinschaft oder Kinderarmut dachte, gründete sich im Mai 1999, aus einer Hand voll Enthusiasten, der Verein Zittauer Tafel e.V.

Mit 7 Gründungsmitgliedern und ca. 10 ehrenamtlichen Helfern mussten binnen kurzer Zeit für über 100 Bedürftige Lebensmittelspenden organisiert werden.

Mit der Wahl des neuen Vorstandes und seines Vorsitzenden Herrn Hans-Dieter Saar am 6.12.2001, erfolgte ein systematischer Aufbau und territorialer Ausbau der Zittauer Tafel mit den Spendern, Behörden, Institutionen und Unterstützern.

Die Zielsetzung war und ist noch heute, vielen sozialschwachen Menschen mit einen Zubrot zu helfen und in unserer Region Arbeit zu geben.

Waren es damals ca. 23 Mitglieder, über 10 Mitarbeiter, 1 Transporter, 31 Spender, 1 Ausgabestelle mit 2 Öffnungstagen und 650 Bedürftige, so sind das heute über 80 Mitglieder, 4 Ehrenmitglieder, ca. 145 Mitarbeiter,viele davon ehrenamtlich sowie Teilnehmern aus den verschiedensten Maßnahmen wie MAE, 4 Kühltransporter und 3 weitere Transportfahrzeuge, über 170 Spender, 5 Ausgabestellen (Zittau, Löbau, Niesky, Ebersbach und Neusalza-Spremberg,) davon 4 mit Öffnungszeiten von Mo. bis Sa. sowie über 19500 schriftlich angemeldete Bedürftige und Sozialschwache.

Um jedoch vielen Menschen in der Region zu helfen, beantragten wir rechtzeitig die Umbenennung der Zittauer Tafel e.V. in Oberlausitzer Tafel e.V.. Um den gestiegenen regionalen Charakter Rechnung zu tragen, erfolgte erfolgreich die Beantragung der Umbenennung im Juli 2004 zur Oberlausitzer Tafel e.V..

Logistisch und organisatorisch gesehen, bedeutet die Tafelarbeit jeden Tag eine neue Herausforderung. Wie in einem mittelständischen Unternehmen müssen Touren kostengünstig koordiniert, Dienstpläne geschrieben oder KFZ gewartet und gereinigt werden. Bedingt durch die staatlichen Rahmenbedingungen der Förderkriterien arbeitet die Tafel ständig mit neuen Mitarbeitern, welche natürlich immer neu angelernt werden müssen.

Immer den Überblick behalten, auch über die Finanzen, ist für uns als sich selbst tragender Verein lebendsnotwendig.